[Anzeige] Eine Diagnose im Erwachsenenalter bringt oft eine Mischung aus Erleichterung und später Trauer mit sich. Als ich vor drei Jahren meine ADS-Diagnose erhielt, fielen mir rückblickend unzählige Puzzleteile meines bisherigen Lebens vor die Füße. Plötzlich bekamen alte Mosaiksteine – das ständige innere Chaos, die Erschöpfungsphasen, aber auch der schier unerschöpfliche Ideenreichtum – einen konkreten Namen. Das Buch „AD(H)S in der zweiten Lebenshälfte“ von Dr. med. Astrid Neuy-Lobkowicz war für mich genau zur richtigen Zeit eine wertvolle Orientierungshilfe. Ein empathischer Blick auf spätes Erkennen Astrid Neuy-Lobkowicz nähert sich dem Thema mit spürbarer fachlicher Expertise und tiefem menschlichem Verständnis. Sie beleuchtet, wie sich die Symptomatik verändert, wenn Alltag, Beruf und persönliche Umbrüche zusammentreffen. Für Spät-Diagnostizierte wird schnell greifbar: Ein unentdecktes ADS prägt Jahrzehnte des eigenen Selbstbildes – meist begleitet von dem Gefühl, sich dopp...
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